Ausbildungsinitiative Südeuropa Magnifier

Bosch Geschäftsführer und Arbeitsdirektor Christoph Kübel mit den spanischen Auszubildenden Ana Maria San Andres Gonzalez und Juan Manuel Cañadas Torres. Beide lernen den Beruf des Mechatronikers.

10.05.16

Beitrag gegen Jugendarbeitslosigkeit: Ausbildungsinitiative Südeuropa

Bosch setzt sein Engagement für die Zukunft junger Menschen in Südeuropa fort: 75 neue Ausbildungsplätze werden für Jugendliche aus Italien und Spanien geschaffen. 50 der Ausbildungen werden in Deutschland durchgeführt, 15 in Spanien und zehn in Italien. Bereits 2014 hat Bosch 100 zusätzliche Auszubildende aus Italien, Portugal und Spanien eingestellt: „Unser Ausbildungskonzept mit starker interkultureller Begleitung hat sich bewährt. Wir setzen unser Engagement fort, da gerade in Italien und Spanien die Jugendarbeitslosigkeit weiterhin sehr hoch ist“, erläutert Christoph Kübel, Geschäftsführer und Arbeitsdirektor der Robert Bosch GmbH.

Die spanischen und italienischen Jugendlichen, die ihre Ausbildung in Deutschland absolvieren, werden mit Sprachkursen, betrieblichen Mentoren und sozialpädagogischer Betreuung gefördert. Diese Unterstützung zahlt sich aus: Bei Bosch sind von anfangs 45 spanischen Azubis des ersten Ausbildungsjahrgangs in Deutschland weiterhin 40 dabei. Bei vergleichbaren Projekten liegt die Abbruchquote weitaus höher.

Auch vor Ort setzt sich Bosch in Bildungsprojekten für die Zukunft von Schülern und Studenten in südeuropäischen Ländern ein: Im Projekt „Prepare for the future“ können Schüler einen Einblick in die Arbeitswelt und in mögliche Berufsfelder gewinnen. Nach dem erfolgreichen Start in Italien, wird das Projekt in diesem Jahr auch erstmals in Spanien durchgeführt. Insgesamt investiert Bosch mit der Ausbildungsinitiative 14 Millionen Euro und in 175 zusätzliche Ausbildungsplätze.

Die Erfahrungen, die Bosch dadurch gewinnt, kann das Unternehmen auch an anderer Stelle einsetzen, wie beispielsweise in der Flüchtlingsintegration: „Aus unserer Ausbildungsinitiative wissen wir, dass neben dem raschen Spracherwerb vor allem die interkulturelle Begleitung der Flüchtlinge wichtig ist, um sie zu integrieren. Das gilt insbesondere für junge Menschen, die erstmals auf sich allein gestellt sind“, erläutert Kübel.