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Die Bosch-Gruppe erzielte nach vorläufigen Zahlen im Geschäftsjahr 2015 erstmals einen Umsatz von über 70 Milliarden Euro. Das Unternehmen konnte die Erlöse im vergangenen Jahr um rund zehn Prozent steigern. Die Umsatzentwicklung der vier Unternehmensbereiche war 2015 unterschiedlich: Mobility Solutions hat seinen Umsatz 2015 deutlich um zwölf Prozent auf 41,7 Milliarden Euro gesteigert. Mit 60 Prozent hat der Unternehmensbereich den größten Anteil am Gesamtumsatz.

27.01.2016

Bosch veröffentlicht vorläufige Geschäftszahlen 2015

Die Bosch-Gruppe erzielte nach vorläufigen Zahlen im Geschäftsjahr 2015 erstmals einen Umsatz von über 70 Milliarden Euro. Das Unternehmen konnte die Erlöse im vergangenen Jahr um rund zehn Prozent steigern. Auch die Ertragslage hat sich weiter verbessert. Das Ergebnis vor Finanzergebnis und Steuern (EBIT) inklusive Sondereffekte liegt bei rund fünf Milliarden Euro. Das um Sondereffekte bereinigte Ergebnis beträgt rund 4,5 Milliarden Euro. Die operative EBIT-Rendite liegt mit rund 6,5 Prozent über dem vergleichbaren Wert des Vorjahres.

„Dank unserer Innovationskraft konnten wir 2015 in herausforderndem wirtschaftlichen Umfeld und teils stagnierenden Märkten unseren Wachstumskurs erfolgreich fortsetzen. Wesentliche Treiber der positiven Geschäftsentwicklung sind zunehmend Lösungen für die vernetzte Welt“, sagte Dr. Volkmar Denner, Vorsitzender der Geschäftsführung der Robert Bosch GmbH.

„Digitale Transformation“ – Bosch gestaltet den Wandel

Insbesondere die Vernetzung über das Internet der Dinge verändert das Geschäft von Bosch derzeit teilweise fundamental. Bosch ist weltweit das einzige Unternehmen, das auf allen drei Ebenen des Internets der Dinge aktiv ist. Die Bosch-Gruppe bietet Schlüsseltechnologien wie Sensorik und Software für die Vernetzung an und entwickelt gleichzeitig darauf basierend neue Services. „Mit unserer Kompetenz in Sensorik, Software und Services gestalten wir die vernetzte Welt und erschließen uns neue Geschäftschancen. Die „digitale Transformation“ ist für uns keine Bedrohung, sondern eine Riesenchance“, so Denner weiter. Erst vor wenigen Wochen hat das Unternehmen beispielsweise den Einstieg in den Smart- Home-Markt angekündigt. Auf der CES in Las Vegas präsentierte Bosch erstmals sein Smart-Home-System der Öffentlichkeit.

Mitarbeiteraufbau in Europa, Asien-Pazifik und USA

Die Bosch-Gruppe beschäftigte zum 31.12.2015 weltweit rund 375.000 Mitarbeiter. 2015 wuchs die Belegschaft um 17.600 Mitarbeiter an. Regionale Schwer-punkte des Personalaufbaus waren Mittel- und Osteuropa, Deutschland, Asien-Pazifik und USA. Besonders gefragt waren IT-Spezialisten.

Einfacheres, komfortableres und besseres Leben mit vernetzten Lösungen

Strategisches Ziel von Bosch sind Lösungen für vernetzte Mobilität, vernetzte Industrie, vernetzte Energiesysteme und vernetzte Gebäude. Auch 2015 hat das Unternehmen für diese Bereiche zahlreiche neue Lösungen vorgestellt und auf den Markt gebracht. „Nur mit mehr vernetzter Technik kann den Herausforderungen der Zukunft wie Ressourcenverknappung oder Urbanisierung begegnet wer-den“, sagte Denner. In einem intelligent vernetzten Gebäude kann zum Beispiel der Energieverbrauch um bis zu 40 Prozent gesenkt werden. Bis 2020 werden weltweit rund 230 Millionen beziehungsweise 15 Prozent aller Haushalte mit Smart-Home-Lösungen ausgestattet sein.

Weitere Infos: http://bit.ly/1QrQsYh

 
 
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Highlights des Geschäftsjahres 2015

Erstmals in der Unternehmensgeschichte hat die Bosch-Gruppe nach vorläufigen Zahlen im Geschäftsjahr 2015 einen Umsatz von mehr als 70 Milliarden Euro erzielt. Auch die Ertragslage hat sich weiter verbessert. Das Ergebnis vor Finanzergebnis und Steuern (EBIT) liegt bei fünf Milliarden Euro. Der mit Abstand umsatzstärkste Unternehmensbereich Mobility Solutions (60 Prozent Anteil am Gesamtumsatz) hat trotz weltweit nur schwach wachsender Automobilproduktion seinen Umsatz nach vorläufigen Zahlen um zwölf Prozent und damit deutlich auf 41,7 Milliarden Euro gesteigert. Einen besonders starken Umsatzanstieg verzeichnete Bosch 2015 in Nordamerika. Dort wuchsen die Erlöse des Technologie- und Dienstleistungsunternehmens um 24 Prozent auf 12,6 Milliarden Euro deutlich. In der Region Asien-Pazifik erwirtschaftete Bosch einen Umsatzzuwachs von 16 Prozent auf 19,1 Milliarden Euro. Die Bosch-Gruppe beschäftigte zum 31.12.2015 weltweit rund 375.000 Mitarbeiter. Das sind rund 85.000 zusätzliche Kollegen.

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Geschäftsverlauf nach Regionen

Erfreulich entwickelte sich das Geschäft der Bosch-Gruppe 2015 in Europa. Das Umsatzwachstum war im vergangenen Jahr deutlich stärker als 2014. Bosch konnte seinen Umsatz nach vorläufigen Zahlen um 4,2 Prozent auf 37,5 Milliarden Euro steigern. Auch in Deutschland entwickelte sich der Umsatz positiv. Einen besonders starken Umsatzanstieg verzeichnete Bosch 2015 in Nordamerika. Dort wuchsen die Erlöse des Technologie- und Dienstleistungsunternehmens um 24 Prozent auf 12,6 Milliarden Euro deutlich. Unverändert schwierig ist die konjunkturelle Situation in Südamerika. Das schlägt sich auch in der Umsatzentwicklung der Bosch-Gruppe nieder. Der Umsatz 2015 betrug nach vorläufigen Zahlen 1,4 Milliarden Euro. Das sind 13 Prozent weniger als im Vorjahr. In der Region Asien-Pazifik erwirtschaftete Bosch einen Umsatzzuwachs von 16 Prozent auf 19,1 Milliarden Euro.

 
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Wachstum durch Innovationen

Renningen ist der neue Fixpunkt auf der Innovationslandkarte. Im neuen Zentrum für Forschung und Vorausentwicklung von Bosch entstehen die Innovationen von morgen. 2015 investierte Bosch 6,3 Milliarden Euro in Forschung und Entwicklung. Im vergangenen Jahr wuchs die Belegschaft um 4.300 Mitarbeiter im Bereich F&E an den weltweit 118 Standorten an. In Summe arbeiten 55.000 Mitarbeiter bei Bosch weltweit in Forschung und Entwicklung. Sie treiben durch Innovationskraft und Vernetzung das Wachstum des Unternehmens weiter voran. Im vergangenen Jahr meldete Bosch 5.422 Patente an. Das sind allein 22 pro Tag.

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Mitarbeiterentwicklung

Die Bosch-Gruppe beschäftigte zum 31.12.2015 weltweit rund 375.000 Mitarbeiter. 2015 wuchs die Belegschaft um 17.600 Mitarbeiter an. Regionale Schwerpunkte des Personalaufbaus waren Mittel- und Osteuropa, Deutschland, Asien-Pazifik und USA. Besonders gefragt waren IT-Spezialisten. Allein in Deutschland arbeiteten zum Stichtag Ende Dezember 132.000 Menschen, 3.600 mehr als im Vorjahr.