04.05.2017

Bosch steigert Umsatz in allen Bereichen und Regionen

„Selten war es so spannend, für Bosch zu arbeiten. Es ist der Wandel in unserem Umfeld ebenso wie im eigenen Unternehmen, der unsere Aufmerksamkeit und unseren Wettbewerbsgeist fordert“, sagt Dr. Volkmar Denner, Vorsitzender der Bosch-Geschäftsführung, anlässlich der Bilanz-Pressekonferenz auf dem Forschungscampus in Renningen. Der Start ins neue Geschäftsjahr verlief gut für die Bosch-Gruppe: Im ersten Quartal 2017 stieg der Umsatz um zwölf Prozent, wechselkursbereinigt um elf Prozent. Für das laufende Jahr strebt Bosch wegen verhaltener Konjunkturaussichten und geopolitischer Unsicherheiten ein Umsatzwachstum zwischen drei und fünf Prozent an.

Innovation und Transformation: Mobilität im Wandel

„Unser geschäftlicher Erfolg heute schafft uns die Gestaltungsmöglichkeiten für die Welt von morgen“, so Denner. 2016 erhöhte Bosch die Aufwendungen für Forschung und Entwicklung um knapp zehn Prozent auf sieben Milliarden Euro. Der Umsatz der Bosch-Gruppe stieg auf 73,1 Milliarden Euro. Das entspricht einem Wachstum von 3,6 Prozent, wechselkursbereinigt von 5,5 Prozent. Der Bereich der Mobilität steht vor großen Umbrüchen. „Bosch wird eine neue Art von Mobilität möglich machen, eine Mobilität, die emissionsfrei, stressfrei und unfallfrei sein wird. Es geht nicht mehr nur darum, bessere Autos zu bauen. Wir müssen Mobilität neu denken“, sagte Denner.

Künstliche Intelligenz als Schlüssel

Der Wandel hin zu elektrischem Fahren wird von Bosch mit großem Aufwand betrieben: 400 Millionen Euro werden jährlich in den Durchbruch der Elektromobilität investiert. Anfang der kommenden Dekade sollen Fahrzeuge in Städten vollkommen autonom fahren. Hierfür ist der Bosch KI Autocomputer die Schlüsselkomponente - ein Fahrzeugcomputer mit Künstlicher Intelligenz. Bis 2020 soll das weltweite Marktvolumen für das Internet der Dinge um jährlich 35 Prozent steigen. Schlüssel dazu ist die künstliche Intelligenz: „Mit Künstlicher Intelligenz wird Vernetzung persönlich und emotional erlebbar. Digitale Assistenten werden immer klüger und entlasten ihre Nutzer von Alltagsaufgaben“, so Denner.

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